Erfolgreicher Auftakt mit Impulsveranstaltung des Bundesverbands KOMMUNAL 4.0

„Anwendungsstandards und Praxiserfahrungen für eine zukunftssichere Wasserwirtschaft“

Manchmal hat es auch etwas Gutes, dass eine Veranstaltung online stattfindet. So war es bei der Impulsveranstaltung des Bundesverbandes KOMMUNAL 4.0 (BVK 4.0) kein Problem, noch einen Platz zu bekommen, nämlich am eigenen Schreibtisch. Dort engagierten sich dann auch mehr als interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Unternehmen, Behörden, Institutionen, Hochschulen und erlebten Vorträge zu den neuesten Digitalisierungsentwicklungen in der Wasserwirtschaft – genauer zu Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Hochwasser und Management.

Bereits für Ende des Jahres 2021 sollte daher ein „analoger Digitalisierungsgipfel“ seitens des Bundesverbands KOMMUNAL 4.0 durchgeführt werden. Ein Arbeitskreis hatte alles bestens vorbereitet und terminiert, aber die pandemische Lage ließ eine Präsenzveranstaltung nicht zu. Und so war die Idee, die Veranstaltungsreihe mit einem Online-Event zu starten im Arbeitskreis keine Frage mehr, „ob“, sondern nur noch „wie und wann“ die Auftaktveranstaltung stattfinden soll. Mit der guten Vorbereitung waren auch diese Fragen schnell geklärt und so konnte die Veranstaltungsreihe am 17.03.2022 erfolgreich beginnen und durchstarten.

Digitalisierung steht im Mittelpunkt

Direkt bei der Begrüßung und dem einleitenden Vortrag von Dr. Rolf Schwen, erster Vorsitzender des Bundesverbands KOMMUNALVK 4.0, ging es um eins eines der wichtigsten Ziele der Wasserwirtschaft: die Zukunftssicherheit.

Mit seinem Impulsvortrag „Neue Chancen durch Digitalisierung in den Regiopolen“ verdeutlichte Dr. Alanus von Radecki vom DKSR Berlin die herausragende Bedeutung der Digitalisierung gerade auch für kritische Infrastrukturen, zu denen die Wasserwirtschaft gehört.

Mit den für die Impulsveranstaltung vorgesehenen Themensträngen lagen die Veranstalter daher goldrichtig: Aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Wasserversorgung, Abwasser, Hochwasser und Management wurden mit insgesamt 12 Impulsvorträgen spannend präsentiert, in Online-Arbeitskreisen vertieft und abschließend an Online-Beratungstischen individuell besprochen.

Online-Impulsveranstaltung mit großem Mehrwert für alle Beteiligten und eine zukunftssichere Wasserwirtschaft

Wie kann eine Online-Impulsveranstaltung interessant gestaltet werden? Diese Frage hatten wohl viele im Kopf, als sie sich angemeldet haben. Die Lösung lautet ‚Individualisierung des eigenen Tagesprogramms‘. So hatte jeder die Möglichkeit, die Vorträge je nach Bedarf und Interesse aus dem reichhaltigen Angebot auszuwählen. Und mehr noch: Man konnte innerhalb der Themenstränge wechseln und so Impulsvorträge aus anderen Bereichen verfolgen. Darüber hinaus war der Tag durch die Mischung aus Webinar und interaktivem Format sehr abwechslungsreich. Trotz der (einsamen) Teilnahme am Bildschirm, so die Aussage vieler TeilnehmerInnen, war die Veranstaltung sehr kurzweilig und die Zeit vorm Bildschirm verging wie im Flug.

Klare Strukturen der Impulsveranstaltung sorgten für perfekten Ablauf

Die Vorträge im Webinar-Stil dauerten 30 Minuten. Die Arbeitskreise im interaktiven Format waren auf 90 Minuten festgesetzt. In den Arbeitskreisen wurden seitens der Teilnehmer*innen individuelle Themenvorschläge zur Bearbeitung vorgeschlagen und eingebracht. Zu den Themen, Problemstellungen und Fragen wurden absolut praxistaugliche Antworten erarbeitet, so dass die nun etablierten Arbeitskreise die Grundlage für die weitere und nachhaltige Nachverfolgung der Themen in den Arbeitskreisen im Jahr 2022 sein werden.

An den virtuellen Beratungstischen ging es sehr konkret zur Sache. Im Vier-Augen-Modus wurden spezifische Informationen ausgetauscht und mit einer individuellen Beratung angereichert.

Das Fazit

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den unterschiedlichsten strategischen und operativen Bereichen der Wasserwirtschaft waren sich ebenso wie die Vortragenden und Veranstalter nach dem mit Inhalten prall gefüllten, gut strukturierten und abwechslungsreichen Tag einig, dass das Ziel mehr als erreicht wurde: Impulse geben und annehmen, Fokusthemen weiterverfolgen, den Austausch intensivieren und darüber hinaus den maximalen Mehrwert für eine zukunftssichere Wasserwirtschaft erzeugen.

Nach erfolgreicher Impulsveranstaltung geht es weiter:

Im Mai die IFAT und im September der BVK 4.0-Digitalisierungsgipfel

Mit der Impulsveranstaltung ist der Anfang gemacht. Der Austausch über Anwendungsstandards und weitere Praxiserfahrungen für eine zukunftssichere Wasserwirtschaft wird auf der Branchenmesse IFAT (30.05.2022 – 03.06.2022) in München fortgesetzt. Nach coronabedingter Messeabstinenz wird es zur IFAT endlich wieder die Möglichkeit geben, persönlich in Kontakt zu treten. Auch die TeilnehmerInnen der vier Arbeitskreise nutzen das Zusammenkommen auf der Messe, um Inhalte weiter zu bearbeiten und Themen voranzutreiben, Informationen auszutauschen und vor allem, sich besser kennenzulernen.

Der als Digitalisierungsgipfeltreffen geplante Höhepunkt der Veranstaltungsreihe folgt am 28. September in Osnabrück. Bei diesem Abschluss der Reihe werden die in den Arbeitskreisen erarbeiteten Fokusthemen in das Programm aufgenommen und präsentiert. In der Zwischenzeit wird es regelmäßige Arbeitskreistreffen geben, um weiter an der Thematik zu arbeiten.


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